Medizinisches BehandlungsZentrum
für Erwachsene mit Behinderungen

MZEB Berlin-Nord der GIB-Stiftung

MZEB Berlin-Nord - erstes MZEB in Berlin

Zugangskriterien, Merkzeichen und ICD

Im MZEB Berlin-Nord können Menschen behandelt werden, bei denen die folgenden Zugangsvoraussetzungen erfüllt sind:

Vorliegen einer geistigen Behinderung oder

Vorliegen eines Schwerbehindertenausweises mit einem Grad der Behinderung von ≥ 70% mit mindestens einem der Merkzeichen:

G Gehbehinderung
aG außergewöhnliche Gehbehinderung
H Hilflosigkeit
Bl Blindheit
TBI Taubblindheit

Zusätzlich muss mindestens eine der folgenden Diagnosen vorliegen:

F07   Persönlichkeits- und Verhaltensstörung aufgrund einer Krankheit, Schädigung oder Funktionsstörung des Gehirns

Eine Veränderung der Persönlichkeit oder des Verhaltens kann Rest- oder Begleiterscheinung einer Krankheit, Schädigung oder Funktionsstörung des Gehirns sein.

F07.0 Organische Persönlichkeitsstörung

Diese Störung ist charakterisiert durch eine auffällige Veränderung des gewohnten prämorbiden Verhaltensmusters und betrifft die Äußerung von Affekten, Bedürfnissen und Impulsen. Eine Beeinträchtigung der kognitiven Fähigkeiten, des Denkvermögens und ein verändertes Sexualverhalten können ebenfalls Teil des klinischen Bildes sein.

Frontalhirnsyndrom

Leukotomiesyndrom

Lobotomiesyndrom

Organisch:

  • Pseudopsychopathie
  • pseudoretardierte Persönlichkeit

Persönlichkeitsstörung bei limbischer Epilepsie

Exkl.:

Andauernde Persönlichkeitsänderung nach:

  • Extrembelastung (F62.0)
  • psychiatrischer Krankheit (F62.1)

Organisches Psychosyndrom nach Schädelhirntrauma (F07.2)

Persönlichkeitsstörungen (F60-F61)

Postenzephalitisches Syndrom (F07.1)

F07.1 Postenzephalitisches Syndrom

Anhaltende unspezifische und uneinheitliche Verhaltensänderung nach einer viralen oder bakteriellen Enzephalitis. Das Syndrom ist reversibel; dies stellt den Hauptunterschied zu den organisch bedingten Persönlichkeitsstörungen dar.

Exkl.:

Organische Persönlichkeitsstörung (F07.0)

F07.2 Organisches Psychosyndrom nach Schädelhirntrauma

Das Syndrom folgt einem Schädeltrauma, das meist schwer genug ist, um zur Bewusstlosigkeit zu führen. Es besteht aus einer Reihe verschiedenartiger Symptome, wie Kopfschmerzen, Schwindel, Erschöpfung, Reizbarkeit, Schwierigkeiten bei Konzentration und geistigen Leistungen, Gedächtnisstörungen, Schlafstörungen und verminderter Belastungsfähigkeit für Stress, emotionale Reize oder Alkohol. Postkontusionelles Syndrom (Enzephalopathie) Posttraumatisches (organisches) Psychosyndrom, nicht psychotisch.

Exkl.:

Akute Gehirnerschütterung (S06.0)

F07.8 Sonstige organische Persönlichkeits- und Verhaltensstörungen aufgrund einer Krankheit, Schädigung oder Funktionsstörung des Gehirns

Rechts-hemisphärische organische affektive Störung

F07.9 Nicht näher bezeichnete organische Persönlichkeits- und Verhaltensstörung aufgrund einer Krankheit, Schädigung oder Funktionsstörung des Gehirns

Organisches Psychosyndrom

F70   Leichte Intelligenzminderung

IQ-Bereich von 50-69 (bei Erwachsenen Intelligenzalter von 9 bis unter 12 Jahren). Lernschwierigkeiten in der Schule. Viele Erwachsene können arbeiten, gute soziale Beziehungen unterhalten und ihren Beitrag zur Gesellschaft leisten.

Inkl.:

Debilität

Leichte geistige Behinderung

F71   Mittelgradige Intelligenzminderung

IQ-Bereich von 35-49 (bei Erwachsenen Intelligenzalter von 6 bis unter 9 Jahren). Deutliche Entwicklungsverzögerung in der Kindheit. Die meisten können aber ein gewisses Maß an Unabhängigkeit erreichen und eine ausreichende Kommunikationsfähigkeit und Ausbildung erwerben. Erwachsene brauchen in unterschiedlichem Ausmaß Unterstützung im täglichen Leben und bei der Arbeit.

Inkl.:

Mittelgradige geistige Behinderung

F72   Schwere Intelligenzminderung

IQ-Bereich von 20-34 (bei Erwachsenen Intelligenzalter von 3 bis unter 6 Jahren). Andauernde Unterstützung ist notwendig.

Inkl.:

Schwere geistige Behinderung

F73   Schwerste Intelligenzminderung

IQ unter 20 (bei Erwachsenen Intelligenzalter unter 3 Jahren). Die eigene Versorgung, Kontinenz, Kommunikation und Beweglichkeit sind hochgradig beeinträchtigt.

Inkl.:

Schwerste geistige Behinderung

F78   Andere Intelligenzminderung wie Taubblindheit

Diese Kategorie soll nur verwendet werden, wenn die Beurteilung der Intelligenzminderung mit Hilfe der üblichen Verfahren wegen begleitender sensorischer oder körperlicher Beeinträchtigungen besonders schwierig oder unmöglich ist, wie bei Blinden, Taubstummen, schwer verhaltensgestörten oder körperlich behinderten Personen.

F84   Tiefgreifende Entwicklungsstörungen, Autismus

Diese Gruppe von Störungen ist gekennzeichnet durch qualitative Abweichungen in den wechselseitigen sozialen Interaktionen und Kommunikationsmustern und durch ein eingeschränktes, stereotypes, sich wiederholendes Repertoire von Interessen und Aktivitäten. Diese qualitativen Auffälligkeiten sind in allen Situationen ein grundlegendes Funktionsmerkmal des betroffenen Kindes.

Sollen alle begleitenden somatischen Zustandsbilder und eine Intelligenzminderung angegeben werden, sind zusätzliche Schlüsselnummern zu benutzen.

F84.0 Frühkindlicher Autismus

Diese Form der tief greifenden Entwicklungsstörung ist durch eine abnorme oder beeinträchtigte Entwicklung definiert, die sich vor dem dritten Lebensjahr manifestiert. Sie ist außerdem gekennzeichnet durch ein charakteristisches Muster abnormer Funktionen in den folgenden psychopathologischen Bereichen: in der sozialen Interaktion, der Kommunikation und im eingeschränkten stereotyp repetitiven Verhalten. Neben diesen spezifischen diagnostischen Merkmalen zeigt sich häufig eine Vielzahl unspezifischer Probleme, wie Phobien, Schlaf- und Essstörungen, Wutausbrüche und (autodestruktive) Aggression.

Autistische Störung

Frühkindliche Psychose

Infantiler Autismus

Kanner-Syndrom

Exkl.:

Autistische Psychopathie (F84.5)

F84.1 Atypischer Autismus

Diese Form der tief greifenden Entwicklungsstörung unterscheidet sich vom frühkindlichen Autismus entweder durch das Alter bei Krankheitsbeginn oder dadurch, dass die diagnostischen Kriterien nicht in allen genannten Bereichen erfüllt werden. Diese Subkategorie sollte immer dann verwendet werden, wenn die abnorme oder beeinträchtigte Entwicklung erst nach dem dritten Lebensjahr manifest wird und wenn nicht in allen für die Diagnose Autismus geforderten psychopathologischen Bereichen (nämlich wechselseitige soziale Interaktionen, Kommunikation und eingeschränktes, stereotyp repetitives Verhalten) Auffälligkeiten nachweisbar sind, auch wenn charakteristische Abweichungen auf anderen Gebieten vorliegen. Atypischer Autismus tritt sehr häufig bei schwer retardierten bzw. unter einer schweren rezeptiven Störung der Sprachentwicklung leidenden Patienten auf.

Atypische kindliche Psychose

Intelligenzminderung mit autistischen Zügen
Soll eine Intelligenzstörung angegeben werden, ist eine zusätzliche Schlüsselnummer (F70-F79) zu benutzen.

F84.2 Rett-Syndrom

Dieses Zustandsbild wurde bisher nur bei Mädchen beschrieben; nach einer scheinbar normalen frühen Entwicklung erfolgt ein teilweiser oder vollständiger Verlust der Sprache, der lokomotorischen Fähigkeiten und der Gebrauchsfähigkeiten der Hände gemeinsam mit einer Verlangsamung des Kopfwachstums. Der Beginn dieser Störung liegt zwischen dem 7. und 24. Lebensmonat. Der Verlust zielgerichteter Handbewegungen, Stereotypien in Form von Drehbewegungen der Hände und Hyperventilation sind charakteristisch. Sozial- und Spielentwicklung sind gehemmt, das soziale Interesse bleibt jedoch erhalten. Im 4. Lebensjahr beginnt sich eine Rumpfataxie und Apraxie zu entwickeln, choreo-athetoide Bewegungen folgen häufig. Es resultiert fast immer eine schwere Intelligenzminderung.

F84.3 Andere desintegrative Störung des Kindesalters

Diese Form einer tief greifenden Entwicklungsstörung ist - anders als das Rett-Syndrom - durch eine Periode einer zweifellos normalen Entwicklung vor dem Beginn der Krankheit definiert. Es folgt ein Verlust vorher erworbener Fertigkeiten verschiedener Entwicklungsbereiche innerhalb weniger Monate. Typischerweise wird die Störung von einem allgemeinen Interessenverlust an der Umwelt, von stereotypen, sich wiederholenden motorischen Manierismen und einer autismusähnlichen Störung sozialer Interaktionen und der Kommunikation begleitet. In einigen Fällen kann die Störung einer begleitenden Enzephalopathie zugeschrieben werden, die Diagnose ist jedoch anhand der Verhaltensmerkmale zu stellen

Dementia infantilis

Desintegrative Psychose

Heller-Syndrom

Symbiotische Psychose
Soll eine begleitende neurologische Krankheit angegeben werden, ist eine zusätzliche Schlüsselnummer zu benutzen.

Exkl.:

Rett-Syndrom (F84.2)

F84.4 Überaktive Störung mit Intelligenzminderung und Bewegungsstereotypien

Dies ist eine schlecht definierte Störung von unsicherer nosologischer Validität. Diese Kategorie wurde für eine Gruppe von Kindern mit schwerer Intelligenzminderung (IQ unter 35) eingeführt, mit erheblicher Hyperaktivität, Aufmerksamkeitsstörungen und stereotypen Verhaltensweisen. Sie haben meist keinen Nutzen von Stimulanzien (anders als Kinder mit einem IQ im Normbereich) und können auf eine Verabreichung von Stimulanzien eine schwere dysphorische Reaktion - manchmal mit psychomotorischer Entwicklungsverzögerung - zeigen. In der Adoleszenz kann sich die Hyperaktivität in eine verminderte Aktivität wandeln, ein Muster, das bei hyperkinetischen Kindern mit normaler Intelligenz nicht üblich ist. Das Syndrom wird häufig von einer Vielzahl von umschriebenen oder globalen Entwicklungsverzögerungen begleitet. Es ist nicht bekannt, in welchem Umfang das Verhaltensmuster dem niedrigen IQ oder einer organischen Hirnschädigung zuzuschreiben ist.

F84.5 Asperger-Syndrom

Diese Störung von unsicherer nosologischer Validität ist durch dieselbe Form qualitativer Abweichungen der wechselseitigen sozialen Interaktionen, wie für den Autismus typisch, charakterisiert, zusammen mit einem eingeschränkten, stereotypen, sich wiederholenden Repertoire von Interessen und Aktivitäten. Die Störung unterscheidet sich vom Autismus in erster Linie durch fehlende allgemeine Entwicklungsverzögerung bzw. den fehlenden Entwicklungsrückstand der Sprache und der kognitiven Entwicklung. Die Störung geht häufig mit einer auffallenden Ungeschicklichkeit einher. Die Abweichungen tendieren stark dazu, bis in die Adoleszenz und das Erwachsenenalter zu persistieren. Gelegentlich treten psychotische Episoden im frühen Erwachsenenleben auf.

Autistische Psychopathie

Schizoide Störung des Kindesalters

F84.8 Sonstige tief greifende Entwicklungsstörungen

F84.9 Tief greifende Entwicklungsstörung, nicht näher bezeichnet

G80   Infantile Zerebralparese

Exkl.:

Hereditäre spastische Paraplegie (G11.4)

G80.0 Spastische tetraplegische Zerebralparese

Spastische quadriplegische Zerebralparese

G80.1 Spastische diplegische Zerebralparese

Angeborene spastische Lähmung (zerebral)

Spastische Zerebralparese o.n.A.

G80.2 Infantile hemiplegische Zerebralparese

G80.3 Dyskinetische Zerebralparese

Athetotische Zerebralparese Dystone zerebrale Lähmung

G80.4 Ataktische Zerebralparese

G80.8 Sonstige infantile Zerebralparese

Mischsyndrome der Zerebralparese

G80.9 Infantile Zerebralparese, nicht näher bezeichnet

Zerebralparese o.n.A.

Q00-07   Angeborene Fehlbildungen des Nervensystems

Q00.- Anenzephalie und ähnliche Fehlbildungen

Q00.0 Anenzephalie

Akranie

Amyelenzephalie

Azephalie

Hemienzephalie

Hemizephalie

Q00.1 Kraniorhachischisis

Q00.2 Inienzephalie

Q01.- Enzephalozele

Inkl.:

Enzephalomyelozele

Hydroenzephalozele

Hydromeningozele, kranial

Meningoenzephalozele

Meningozele, zerebral

Exkl.:

Meckel-Gruber-Syndrom (Q61.9)

Q01.0 Frontale Enzephalozele

Q01.1 Nasofrontale Enzephalozele

Q01.2 Okzipitale Enzephalozele

Q01.8 Enzephalozele sonstiger Lokalisationen

Q01.9 Enzephalozele, nicht näher bezeichnet

Q02 Mikrozephalie

Inkl.:

Hydromikrozephalie

Mikrenzephalie

Exkl.:

Meckel-Gruber-Syndrom (Q61.9)

Q03.- Angeborener Hydrozephalus

Inkl.:

Hydrozephalus beim Neugeborenen

Exkl.:

Arnold-Chiari-Syndrom (Q07.0)

Hydrozephalus:

  • durch angeborene Toxoplasmose (P37.1)
  • erworben, beim Neugeborenen (P91.7)
  • erworben o.n.A. (G91.-)
  • mit Spina bifida (Q05.0-Q05.4)

Q03.0 Fehlbildungen des Aquaeductus cerebri

Aquaeductus cerebri:

  • Anomalie
  • Obstruktion, angeboren
  • Stenose

Q03.1 Atresie der Apertura mediana [Foramen Magendii] oder der Aperturae laterales [Foramina Luschkae] des vierten Ventrikels

Dandy-Walker-Syndrom

Q03.8 Sonstiger angeborener Hydrozephalus

Q03.9 Angeborener Hydrozephalus, nicht näher bezeichnet

Q04.- Sonstige angeborene Fehlbildungen des Gehirns

Exkl.:

Makrozephalie (Q75.3)

Zyklopie (Q87.0)

Q04.0 Angeborene Fehlbildungen des Corpus callosum

Agenesie des Corpus callosum

Q04.1 Arrhinenzephalie

Q04.2 Holoprosenzephalie-Syndrom

Q04.3 Sonstige Reduktionsdeformitäten des Gehirns

  • Agenesie                    eines Gehirnteils
  • Aplasie                                     "
  • Fehlen                                      " 
  • Hypoplasie                              "
  •  Agyrie
  • Hydranenzephalie
  • Lissenzephalie
  • Mikrogyrie
  • Pachygyrie

Exkl.:

Angeborene Fehlbildungen des Corpus callosum (Q04.0)

Q04.4 Septooptische Dysplasie

Q04.5 Megalenzephalie

Q04.6 Angeborene Gehirnzysten

Porenzephalie

Schizenzephalie

Exkl.:

Erworbene porenzephalische Zyste (G93.0)

Q04.8 Sonstige näher bezeichnete angeborene Fehlbildungen des Gehirns

Makrogyrie

Q04.9 Angeborene Fehlbildung des Gehirns, nicht näher bezeichnet

  • Angeboren:
    • Anomalie                                 Gehirn o.n.A.
    • Deformität                                          "
    • Krankheit oder Schädigung              " 
    • multiple Anomalien                           "

Q05.- Spina bifida

Inkl.:

Hydromeningozele (spinal)

Meningomyelozele

Meningozele (spinal)

Myelomeningozele

Myelozele

Rhachischisis

Spina bifida (aperta) (cystica)

Syringomyelozele

Exkl.:

Arnold-Chiari-Syndrom (Q07.0)

Spina bifida occulta (Q76.0)

Q05.0 Zervikale Spina bifida mit Hydrozephalus

Q05.1 Thorakale Spina bifida mit Hydrozephalus

  • Spina bifida:
    • dorsal                      mit Hydrozephalus
    • thorakolumbal                         "

Q05.2 Lumbale Spina bifida mit Hydrozephalus

Lumbosakrale Spina bifida mit Hydrozephalus

Q05.3 Sakrale Spina bifida mit Hydrozephalus

Q05.4 Nicht näher bezeichnete Spina bifida mit Hydrozephalus

Q05.5 Zervikale Spina bifida ohne Hydrozephalus

Q05.6 Thorakale Spina bifida ohne Hydrozephalus

Spina bifida:

  • dorsal o.n.A.
  • thorakolumbal o.n.A.

Q05.7 Lumbale Spina bifida ohne Hydrozephalus

Lumbosakrale Spina bifida o.n.A.

Q05.8 Sakrale Spina bifida ohne Hydrozephalus

Exkl.:

Sinus sacralis dermalis (L05.-)

Q05.9 Spina bifida, nicht näher bezeichnet

Q06.- Sonstige angeborene Fehlbildungen des Rückenmarks

Q06.0 Amyelie

Q06.1 Hypoplasie und Dysplasie des Rückenmarks

Atelomyelie

Myelatelie

Myelodysplasie des Rückenmarks

Q06.2 Diastematomyelie

Q06.3 Sonstige angeborene Fehlbildungen der Cauda equina

Q06.4 Hydromyelie

Hydrorrhachis

Q06.8 Sonstige näher bezeichnete angeborene Fehlbildungen des Rückenmarks

Q06.9 Angeborene Fehlbildung des Rückenmarks, nicht näher bezeichnet

 

  • Angeboren:                                    Rückenmark oder Rückenmarkhäute .n.A.
    • Anomalie                                                                  "
    • Deformität                                                               "
    • Krankheit oder Schädigung                                  "

07.- Sonstige angeborene Fehlbildungen des Nervensystems

Exkl.:

Familiäre Dysautonomie [Riley-Day-Syndrom] (G90.1)

Neurofibromatose (nicht bösartig) (Q85.0)

Q07.0 Arnold-Chiari-Syndrom

Q07.8 Sonstige näher bezeichnete angeborene Fehlbildungen des Nervensystems

Agenesie von Nerven

Kiefer-Lid-Syndrom

(Marcus-) Gunn-Syndrom

Verlagerung des Plexus brachialis

Q07.9 Angeborene Fehlbildung des Nervensystems, nicht näher bezeichnet

  • Angeboren:                                 Nervensystem o.n.A.
    • Anomalie                                            "
    • Deformität                                          "
    • Krankheit oder Schädigung             "

Q90-99   Angeborene Fehlbildungen, Deformitäten und Chromosomenanomalien

Down-Syndrom

Q90.0 Trisomie 21, meiotische Non-disjunction

Q90.1 Trisomie 21, Mosaik (mitotische Non-disjunction)

Q90.2 Trisomie 21, Translokation

Q90.9 Down-Syndrom, nicht näher bezeichnet

Trisomie 21 o.n.A.

Q91.- Edwards-Syndrom und Patau-Syndrom

Q91.0 Trisomie 18, meiotische Non-disjunction

Q91.1 Trisomie 18, Mosaik (mitotische Non-disjunction)

Q91.2 Trisomie 18, Translokation

Q91.3 Edwards-Syndrom, nicht näher bezeichnet

Q91.4 Trisomie 13, meiotische Non-disjunction

Q91.5 Trisomie 13, Mosaik (mitotische Non-disjunction)

Q91.6 Trisomie 13, Translokation

Q91.7 Patau-Syndrom, nicht näher bezeichnet

Q92.- Sonstige Trisomien und partielle Trisomien der Autosomen, anderenorts nicht klassifiziert

Inkl.:

Unbalancierte Translokationen und Insertionen

Exkl.:

Trisomie der Chromosomen 13, 18, 21 (Q90-Q91)

Q92.0 Vollständige Trisomie, meiotische Non-disjunction

Q92.1 Vollständige Trisomie, Mosaik (mitotische Non-disjunction)

Q92.2 Partielle Trisomie, Majorform

Ein ganzer Arm oder mehr verdoppelt

Q92.3 Partielle Trisomie, Minorform

Weniger als ein ganzer Arm verdoppelt

Q92.4 Chromosomenduplikationen, die nur in der Prometaphase sichtbar werden

Q92.5 Chromosomenduplikationen mit sonstigen komplexen Rearrangements

Q92.6 Überzählige Marker-Chromosomen

Q92.7 Triploidie und Polyploidie Q92.8 Sonstige näher bezeichnete Trisomien und partielle Trisomien der Autosomen

Q92.9 Trisomie und partielle Trisomie der Autosomen, nicht näher bezeichnet

Q93.- Monosomien und Deletionen der Autosomen, anderenorts nicht klassifiziert

Q93.0 Vollständige Monosomie, meiotische Non-disjunction

Q93.1 Vollständige Monosomie, Mosaik (mitotische Non-disjunction)

Q93.2 Ringchromosomen und dizentrische Chromosomen

Q93.3 Deletion des kurzen Armes des Chromosoms 4

Wolf-Hirschhorn-Syndrom

Q93.4 Deletion des kurzen Armes des Chromosoms 5

Q93.5 Sonstige Deletionen eines Chromosomenteils

Angelman-Syndrom

Q93.6 Deletionen, die nur in der Prometaphase sichtbar werden

Q93.7 Deletionen mit sonstigen komplexen Rearrangements

Q93.8 Sonstige Deletionen der Autosomen

Q93.9 Deletion der Autosomen, nicht näher bezeichnet

Q95.- Balancierte Chromosomen-Rearrangements und Struktur-Marker, anderenorts nicht klassifiziert

Inkl.:

Robertsonsche und balancierte reziproke Translokationen und Insertionen

Q95.0 Balancierte Translokation und Insertion beim normalen Individuum

Q95.1 Chromosomen-Inversion beim normalen Individuum

Q95.2 Balanciertes Rearrangement der Autosomen beim abnormen Individuum

Q95.3 Balanciertes Rearrangement zwischen Gonosomen und Autosomen beim abnormen Individuum

Q95.4 Individuen mit Marker-Heterochromatin

Q95.5 Individuen mit autosomaler Bruchstelle

Q95.8 Sonstige balancierte Chromosomen-Rearrangements und Struktur-Marker

Q95.9 Balanciertes Chromosomen-Rearrangement und Struktur-Marker, nicht näher bezeichnet

Q96.- Turner-Syndrom

Exkl.:

Noonan-Syndrom (Q87.1)

Q96.0 Karyotyp 45,X

Q96.1 Karyotyp 46,X iso (Xq)

Q96.2 Karyotyp 46,X mit Gonosomenanomalie, ausgenommen iso (Xq)

Q96.3 Mosaik, 45,X/46,XX oder 45,X/46,XY

Q96.4 Mosaik, 45,X/sonstige Zelllinie(n) mit Gonosomenanomalie

Q96.8 Sonstige Varianten des Turner-Syndroms

Q96.9 Turner-Syndrom, nicht näher bezeichnet

Q97.- Sonstige Anomalien der Gonosomen bei weiblichem Phänotyp, anderenorts nicht klassifiziert

Exkl.:

Turner-Syndrom (Q96.-)

Q97.0 Karyotyp 47,XXX

Q97.1 Weiblicher Phänotyp mit mehr als drei X-Chromosomen

Q97.2 Mosaik, Zelllinien mit unterschiedlicher Anzahl von X-Chromosomen

Q97.3 Weiblicher Phänotyp mit Karyotyp 46,XY

Q97.8 Sonstige näher bezeichnete Anomalien der Gonosomen bei weiblichem Phänotyp

Q97.9 Anomalie der Gonosomen bei weiblichem Phänotyp, nicht näher bezeichnet

Q98.- Sonstige Anomalien der Gonosomen bei männlichem Phänotyp, anderenorts nicht klassifiziert

Q98.0 Klinefelter-Syndrom, Karyotyp 47,XXY

Q98.1 Klinefelter-Syndrom, männlicher Phänotyp mit mehr als zwei X-Chromosomen

Q98.2 Klinefelter-Syndrom, männlicher Phänotyp mit Karyotyp 46,XX

Q98.3 Sonstiger männlicher Phänotyp mit Karyotyp 46,XX

Q98.4 Klinefelter-Syndrom, nicht näher bezeichnet

Q98.5 Karyotyp 47,XYY

Q98.6 Männlicher Phänotyp mit Strukturanomalie der Gonosomen

Q98.7 Männlicher Phänotyp mit Gonosomen-Mosaik

Q98.8 Sonstige näher bezeichnete Anomalien der Gonosomen bei männlichem Phänotyp

Q98.9 Anomalie der Gonosomen bei männlichem Phänotyp, nicht näher bezeichnet

Q99.- Sonstige Chromosomenanomalien, anderenorts nicht klassifiziert

Q99.0 Chimäre 46,XX/46,XY Chimäre 46,XX/46,XY mit Hermaphroditismus verus

Q99.1 Hermaphroditismus verus mit Karyotyp 46,XX

Reine Gonadendysgenesie

46,XX mit Streak-Gonaden

46,XY mit Streak-Gonaden

Q99.2 Fragiles X-Chromosom

Syndrom des fragilen X-Chromosoms

Q99.8 Sonstige näher bezeichnete Chromosomenanomalien

Q99.9 Chromosomenanomalie, nicht näher bezeichnet

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